„Alle Interessierten sind herzlich eingeladen“: Volleyball-Abteilung formiert sich neu

In den kommenden Wochen wird sich in der Volleyballabteilung des TV Meerholz einiges ändern. Grund ist eine zweite Hallenzeit, die den Spielern nun zur Verfügung steht und den Anstoß gab, ein völlig neues Konzept zu entwerfen.

Bisher konnten die Hobbyvolleyballer unter Leitung von Rolf-Paul Eske nur Montag abends spielen, zu dieser Hallenzeit kam nun eine zweite hinzu. Gemeinsam mit Abteilungsleiterin Sabine Scharf und Pressewart Jakob Mähler wurde in den vergangenen Wochen ein neues Konzept entwickelt, dass einen professionelleren Betrieb ermöglichen soll. „Wir laden alle Interessierten herzlich Montags um 20 Uhr in die Sport-und Kulturhalle ein“, so Eske. Denn dort kann unter Leitung von drei aktiven Spielerinnen aus Neuenhaßlau trainiert werden, zudem „können wir dort nach Erfahrungsstand

IMG_2436und Spielpraxis auf die einzelnen Gruppen verteilen.“ Dies mache die zweite Hallenzeit möglich.

Alle sind Willkommen

„Auch alle Jugendlichen sind willkommen, komplette Anfänger, Fortgeschrittene, ehemals Aktive und auch Aktive, die noch im Rundenbetrieb spielen, können gerne zu uns kommen.“ Zusammen mit der Jugendarbeit von Scharf kann man auf drei Gruppen setzen, die nach Alter und Leistung besetzt werden können. „Im Vordergrund steht bei uns immer der Spaß. Wir spielen derzeit noch mit keiner Mannschaft im Rundenbetrieb und sehen uns als Hobbymannschaft.“ Das Aufbauen einer aktiven Spielmannschaft sei aber ein langfristiges Ziel, auch hier werden Spieler gesucht. Ein Altersgrenze gibt es nicht, berichtet Eske, der mit seinen 59 Jahren natürlich selbst noch mitspielt: „Hier treffen Generationen aufeinander, die Atmosphäre ist einfach super.“ Training und Spielspaß, dass steht auf dem Programm: „Training hört sich aber immer so leistungsorientiert an. Bei uns geht es eher um das Aufbauen der richtigen Technik und dann das direkte Anwenden im Spiel, wodurch dieses natürlich um ein vielfaches mehr Spaß macht. Hier ist es aber wichtig, die Spielerinnen und Spieler nach Leistungsstand einzustufen, denn wir möchten erreichen, dass sich niemand über-oder unterfordert fühlt. Nur so kann maximaler Spaß erreicht werden“ Wer die Technik schon hat, kann gleich in der Fortgeschrittenen Gruppe mitspielen, sollte aber Montags vorbei kommen „um mal alle kennen zu lernen“, lacht Eske.

„Wir beißen nicht“

IMG_2446Wer Interesse hat, kann jeden Montag Abend um 20 Uhr in die Sport-und Kulturhalle kommen: „Wir beißen nicht“, verspricht Eske lachend. „Bei uns ist Spaß und die Gemeinschaft am wichtigsten“, sagt er mit Blick auf die derzeitige Hobbymannschaft, die gemeinsam auf Turniere fährt und nach jedem Training noch lange zusammen sitzt: „Gerade haben wir auf dem Turngau Jahresturnier den 2. Platz belegt“, ist er sichtlich stolz. Drei der sechs Spieler werden sich Montags um das Training und die anderen drei um einen angenehmen Spielablauf kümmern und so jedem, ob Einsteiger oder Profi, in die Volleyball-Abteilung helfen und gezielt unterstützen.

Wer unter 18 Jahre alt ist und wem die Zeit Montags zu spät ist, der kann direkt zur Jugendgruppe von Sabine Scharf kommen. Diese trainiert immer Mittwochs von 17.00 bis 18.30 Uhr in der kleinenSporthalle des Sportlerheimes am Viadukt. „Dort stehen Technik-Grundlagen und viel Spielpraxis auf dem Programm“, so Scharf. „Auch hier wird durch gezielte Förderung jeder einzelne auf ein Spiel mit den „Großen“ vorbereitet“, lacht sie. Gerade im Jugendbereich ist für sie Volleyball besonders wichtig: „Die Gruppe schweißt das Training zusammen, man wächst sozusagen gemeinsam auf und freut sich dann, wenn man später gemeinsam auf Turniere fahren und erste Spielpraxis gegen andere Mannschaften sammeln kann.“

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